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26.01.2010

BLG Logistics Group will mit Doppelstrategie aus der Krise

Die BLG Logistics Group konnte 2009 die erfolgreiche Entwicklung der vergangenen Jahre nicht fortsetzen. Der Welthandel ging doppelt so stark zurück wie die globale Produktion. Die seehafenorientierte Logistik ist von der Krise besonders betroffen. So lag der Containerumschlag auf den großen Terminals In Bremerhaven und Hamburg um 18 % unter dem Vorjahresniveau. Noch stärker in Mitleidenschaft gezogen wurde der Autoterminal Bremerhaven mit einem Umschlagsminus von etwa 40 %. Ebenso groß war der Rückgang beim konventionellen Stückgut in Bremen.

Zu den stabilen und teils sogar wachsenden Geschäftsfeldern der BLG gehörten die Handelslogistik und die Automobiltransporte. Nach dem Vorsteuerergebnis von 84 Mio. Euro im Spitzenjahr 2008 beziffert die BLG das EBT für 2009 mit rund 15 Mio. Es wurde erreicht mit einem Umsatz von gut 800 Mio. Euro (Vorjahr: 963 Mio.).

Mit einer Doppelstrategie aus Einsparungen und Marktoffensive will die BLG das Unternehmensergebnis in diesem Jahr auf über 30 Mio. Euro steigern. Zu den Einsparungen gehören auch verschiedene personelle Maßnahmen, die außerhalb der geltenden Tarifverträge mit dem Betriebsrat und der Gewerkschaft ver.di vereinbart werden konnten. Die BLG will nach eigenen Aussagen auch 2010 daran festhalten, alle Stammarbeitsplätze zu erhalten, um nach der Krise quantitativ und qualitativ gerüstet zu bleiben. Ebenso soll an der langfristig angelegten Wachstumsstrategie festgehalten werden. Aktuelle Schwerpunkte seien Investitionen in die Automobiltransporte per Straße, Schiene und Wasser sowie die Stärkung der Präsenz in Osteuropa.

www.blg.de



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