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22.01.2010

Dualprolog: Studie zu Einsparungen beim Einkauf von Logistik-Dienstleistungen

Deutsche Automobilzulieferer wollen künftig beim Einkauf von Logistik-Dienstleistungen stärker miteinander kooperieren und durch die Bündelung der Nachfrage bzw. gemeinsame Ausschreibungen Kosten sparen. Zu diesem Ergebnis kommt eine Marktstudie der Unternehmensberatung dualprolog aus Haar-Salmdorf. Im Rahmen einer Online-Befragung wurden die 100 größten Firmen der Branche in Deutschland angeschrieben. Dabei zeigte sich, dass bisher lediglich 29,4 % der Befragten beim Einkauf von Logistik-Dienstleistungen kooperieren. Weitere rd. 25 % würden mit anderen Zulieferern kooperieren, wenn die Vertraulichkeit der Daten sichergestellt werden kann. Für 23,5 % der an der Umfrage beteiligten Unternehmen ist die Kooperation beim Dienstleistungs-Einkauf keine Option. Ein Hindernis ist jedoch, dass für eine Kooperation beim Dienstleistungs-Einkauf Ab-Werk-Lieferverträge erforderlich sind, die aber erst bei 55 % der Befragten vorherrschen. Die übrigen 45 % lassen sich ihr Material „frei Haus“ liefern. Der Trend deutet allerdings eindeutig auf eine Zunahme der Ab-Werk-Verträge.

Neben dem geänderten Einkaufsverhalten hat die Studie weitere Trends ermittelt: So plant bereits über die Hälfte (56 %) der befragten Zulieferer weitere oder erstmalig Verlagerungen ihrer Produktion ins Ausland. Hier deutet der Trend klar in Richtung Osteuropa, während Asien zwar weiterhin als Zielregion eine bedeutende, aber abnehmende Rolle spielen wird.

Verweiswww.dualprolog.de



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