Montag, den 18. Dezember 2017
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Ausgewählte Ausgabe: 10-2017 Ansicht: Modernes Layout
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So kommt der Dünger schneller in den Garten

Reparatursystem | Bei einem Hersteller von chemischem Dünger transportieren verschiedene Förderbänder in den Produktionslinien unter anderem Granulat vom Rotationstrockner zum nächsten Bearbeitungsschritt. Im Dauerbetrieb kommt es immer wieder zu Beschädigungen an den Bändern. Um sie zu reparieren, setzte der Hersteller bisher auf Vulkanisation. Das war nicht nur aufwendig, die Anlage stand auch für Stunden still – das verursachte enorme Kosten. Zum Einsatz kommt nun das Rivet Hinged-System. Mit diesen mechanischen Verbindern von Flexco sind die Bandenden in wenigen Minuten vereinigt. Die Verbinder sind widerstandsfähig und eignen sich auch für ältere abgenutzte Bänder.


Stickstoff sorgt bei allen Pflanzen für einen optimalen Stoffwechsel. Sollen sie also möglichst viele Nährstoffe zugeführt bekommen, setzen Hobbygärtner gern auf NPK-Dünger. Der Name bezieht sich auf drei chemische Elemente: N steht für Stickstoff, P für Phosphor und K für Kalium. Moderne Werke stellen diesen Dünger aus Erdgas her: In mehreren Verarbeitungsschritten wird meist Methan durch die Verbindung mit Stickstoff aus der Luft zu einem stickstoffhaltigen Dünger veredelt. Weil nicht alle Pflanzen den gleichen Bedarf haben, sind Phosphor und Kalium in unterschiedlichen Mengen beigemischt. Für die Produktion dieses chemischen Düngemittels hat ein Hersteller in seinem Werk drei Linien im Einsatz. Dreilagige Förderbänder aus hitzebeständigem Kautschuk mit Breiten von 812 bis 1 016 mm und einer Dicke von 9,5 mm transportieren das Material zu den verschiedenen Stationen. Die Achsabstände dieser Bandanlagen liegen zwischen drei und 60 m. Die Bänder fördern mit einer Geschwindigkeit von etwa 1 m/s unter anderem rund 100 °C heißes Granulat und Feinmaterial aus dem Rotationstrockner zur weiteren Bearbeitung. Die Produktionslinien laufen rund um die Uhr an sieben Tagen in der Woche.

Mehrere Stunden Stillstand vermeiden

Im Dauerbetrieb kommt es immer wieder zu Verschleiß an den Bändern. Um sie wieder instandzusetzen, hat das Service-Personal diese bislang vulkanisiert. Ein sehr aufwendiger Vorgang. Zudem waren die externen Monteure nicht sofort vor Ort. Sie mussten dann erst die Bandenden vorbereiten und speziell behandeln. Ältere und abgenutzte Bänder ließen sich mit dieser Methode oft gar nicht mehr verbinden. Und neue Gurte sind teuer. Aber nicht nur die Wartungsmaßnahmen kosteten Zeit und Geld. Auch die Verbindungen selbst hielten nicht so lange wie sie sollten – im Schnitt etwa drei Monate. Beansprucht wurden sie zum Beispiel durch das heiße Material, das die Bänder fördern, oder durch die kurzen Achsabstände. Mussten die Techniker ein Band reparieren, konnte eine Produktionslinie für mehrere Stunden stillstehen.
Der Hersteller wollte diese langen Produktionsausfälle deutlich reduzieren. Eine wirtschaftliche Alternative fand er bei Flexco. Der Anbieter von mechanischen Transportbandverbindesystemen hat Lösungen im Angebot, die Wartungs- und Reparaturarbeiten erheblich vereinfachen. Denn im Vergleich zum häufig eingesetzten Vulkanisieren lassen sich mechanische Verbinder wesentlich einfacher und schneller montieren und wieder lösen. Das reduziert Stillstandzeiten und steigert die Produktivität.

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