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Dating mit Software

Interview | Sind die Daten der gesamten Logistikkette bei dem eigenen Unternehmen professionell und ganzheitlich integriert, ist man der Konkurrenz einen großen Schritt voraus. Gerade wenn es um komplexe Lieferketten mit den unterschiedlichsten Partnern geht, sind ein gut funktionierendes Datenmanagement und eine benutzerfreundliche, leicht adaptierbare Supply-Chain Software ein Muss (Bild). Worauf aber sollte man achten? Dr. Martin Fischer, Geschäftsführer der Lobster SCM GmbH, nennt im Gespräch mit Logistik für Unternehmen die zehn wichtigsten Aspekte.


Leicht adaptierbare Supply-Chain Software ist ein Muss, wenn es um komplexe Lieferketten mit unterschiedlichen Partnern geht.

Leicht adaptierbare Supply-Chain Software ist ein Muss, wenn es um komplexe Lieferketten mit unterschiedlichen Partnern geht.

LfU: Herr Dr. Fischer, viele Unternehmen  haben  nach  wie vor  Probleme  mit  dem  übergreifenden  Datenmanagement bei komplexen, heterogenen Logistikketten. Worauf sollte man achten?

Dr. Fischer: Grundsätzlich sollte eine  gute  Supply-Chain-Software  wirklich  systemübergreifend  –  also  quasi  End-to-End  –  und  innerhalb  kürzester  Zeit  eingesetzt  werden können;  ohne  Programmierkenntnisse  beim  Anwender.
Viele Softwarelösungen kommen heute leider immer noch nicht  ohne  programmierte Anpassungen  aus.  Selbst  bei kleinen  Änderungen  im  Betriebsablauf  oder  in  der  Lieferkette  braucht  die  Fachabteilung  dann  die  Unterstützung der internen IT und das Unternehmen  muss  teure Programmierer  einsetzen. Deswegen  mein  Tipp  Nummer  1:  Wählen  Sie  eine  Software,  die  vom  Endanwender komplett  konfigurierbar  ist. Und weil eine einfache Bedienung für die Akzeptanz beim Anwender  und  für  schnelle Abläufe  wichtig  ist,  mein Tipp  Nummer  2:  Testen  Sie die  Softwarelösung  Ihrer Wahl und nehmen Sie nur eine  Lösung  in  die  engere Wahl,  die  einfach  und  intuitiv, zum Beispiel mittels Drag &  Drop-Funktionen,  zu  bedienen ist.

LfU:  Was  muss  eine  Supply-Chain-Software denn auf der Informations-Seite leisten?

Dr. Fischer: Auch hier gilt: Prüfen.  Tipp  3  deshalb:  Stellen Sie sicher, dass das System in der Lage ist, wirklich alle Flüsse von Rohstoffen, Bauteilen, Halbfertig-  und  Endprodukten, alle Informationen jeglicher Systeme und Beteiligten
entlang  der  gesamten  Wertschöpfungs-  und  Lieferkette vom  Rohstofflieferanten  bis zum  Endkunden  –  von  Anfang  bis  Ende  –  einzubeziehen.

LfU: Und wenn wir das Zusammenspiel  der  Supply  Chain-Software  mit  anderen  Systemen in den Blick nehmen?

Dr.  Fischer:  Hier  ist  aus  meiner Sicht Tipp 4 - integriertes Datenmanagement - von großer Bedeutung.  Es  schafft  zunächst  einmal  die  Datenbasis,  um  überhaupt  eine  reibungslose  Zusammenarbeit aller Partner einer Lieferkette zu ermöglichen. Wichtig: Die Systeme  der  Partner  sollten unverändert  bestehen  bleiben.  Bei  unserer  Supply-Chain-Software  Lobster_scm ist ein solches Datenmanagement  integriert.  Damit  kann man die gesamte Logistikkette bei voller Transparenz steuern. Sobald die Daten aller Partner in  der  Supply  Chain  in  der Software  digital  verfügbar sind, ist es wichtig, dass intelligente  Workflow-Technologien dabei helfen, die Benutzerinteraktionen  auf  ein  Minimum zu  reduzieren,  um den Prozess durch eine hohe Automatisierung  möglichst effizient zu gestalten.

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