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Ausgewählte Ausgabe: 10-2017 Ansicht: Modernes Layout
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Büromöbel sicher verpackt

Mehrwegsystem | Der Büromöbelproduzent Wilkhahn hat jetzt die Logistikprozesse zwischen seinen Produktionsstätten und seinen Zulieferern optimiert. Für Transport und Zwischenlagerung verschiedener Möbelkomponenten werden neuerdings faltbare Kunststoffbehälter eingesetzt. Das Mehrwegverpackungssystem Boxerpac von Schoeller Allibert ist im Vergleich zu den vorher genutzten Gitterboxen und Kartonagen deutlich effizienter (Bild).


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Die empfindlichen Möbelteile sind in den Behältern auch ohne Einsatz von Inlays gut verstaut.

Im niedersächsischen Bad Münder fertigt Wilkhahn anspruchsvolle Büromöbel. Je nach Programm bezieht der Hersteller Materialien aus anderen Fertigungsstandorten oder von diversen Zulieferern. Zur Verpackung der Komponenten nutzte das Unternehmen bislang Stahlgitterboxen und Wellpappkartons auf Holzpaletten. Mit Nachteilen: Wilkhahn beklagte Probleme mit der Stabilität beim Stapeln der Kartons, die zudem als Einwegverpackungen entsorgt werden mussten. Die starren Gitterboxen wiederum verursachten hohe Kosten, weil sie sich beim Rücktransport zu den Zulieferern nicht im Volumen reduzieren ließen. Außerdem waren in den Metallboxen zusätzliche Inlays zur Polsterung und Fixierung erforderlich. Kurz: Einen zuverlässigen Schutz für die empfindlichen Möbelteile konnten weder die Kartonagen noch die Gitterboxen gewährleisten.

Volumenreduzierung beim Leertransport spart Kosten

Die passende Lösung lieferte das Kunststoff-Mehrwegbehältersystem Boxerpac von Schoeller Allibert. Mit ihren geschlossenen Seitenwänden und den integrierten Deckeln bieten die Großladungsträger Schutz vor Beschädigungen, Verschmutzungen und Nässe. Weitere Vorteile sind die Variantenvielfalt hinsichtlich der Ringhöhen sowie die Nachrüstbarkeit von Kufen statt Füßen. Bei den Behältern können Palettenboden, Ring und Deckel flexibel kombiniert werden. Schoeller Allibert produzierte für Wilkhahn gleich mehrere Tausend Exemplare in Euromaß mit Sonderhöhe.
Die Boxerpac Behälter bieten - verglichen mit den Kartonagen - eine deutlich bessere Stapelbarkeit bei gleicher Gesamtstabilität. Gegenüber den Gitterboxen reduzieren die faltbaren Kunststoffverpackungen die Kosten des Leertransports zu den Zulieferern und sie ermöglichen wertvollen Platzgewinn im Lager. Ihr Volumen im gefalteten Zustand entspricht etwa nur einem Viertel des Volumens der Gitterbehälter. Mit Ladung befüllt spielen die Behälter im LKW einen weiteren Trumpf aus: Die Transportverpackungen füllen mit ihren Maßen die Nutzhöhe der Fahrzeuge aus. Dies führt zu einem um 30 % verbessertes Ladevolumen. Auch das Handling der Behälter ist wegen ihres sehr geringen Eigengewichts von lediglich 27 kg wesentlich leichter. Der Auf- und Abbau ist schnell bewerkstelligt, die Deckelverschlüsse sind leichtgängig und die glatten Flächen begünstigen die Reinigung.

Mehrwegsystem nach 1,5 Jahren amortisiert

Für Wilkhahn lohnt sich diese Investition in die Logistikkette. Der Möbelhersteller erwartet den Return on Investment bereits nach 1,5 Jahren. Nicht zu vernachlässigen ist darüber hinaus das Einsparpotenzial bei der Entsorgung von jährlich rund 160 t Kartonagen und Folien sowie die Effizienz der LKW-Fahrten. Angesichts der positiven Ergebnisse plant Wilkhahn die komplette Umstellung des Warenverkehrs auf die neue Mehrwegverpackungslösung.

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