Sonntag, den 17. Dezember 2017
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Ausgewählte Ausgabe: 04-05-2017 Ansicht: Modernes Layout
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Erfolgreich mit der „3-Klassen-Strategie“

Bilanz | Der Jungheinrich-Konzern hat das Geschäftsjahr 2016 erfolgreich abgeschlossen und in allen wichtigen Kennzahlen ein starkes Wachstum erzielt. Wachstumstreiber war dabei insbesondere das Neugeschäft inklusive der Sparte „Logistiksysteme“. Bei Auftragseingang, Umsatz und Produktion sowie allen Ergebnisgrößen wurden neue Höchstwerte erzielt. Auch in den ersten beiden Monaten des laufenden Jahres wurden die wichtigen Kennzahlen deutlich gesteigert.


Jungheinrich-Vertriebsvorstand Dr. Lars Brzoska (links) und Technikvorstand Dr. Oliver Lücke während der Fachpressekonferenz Anfang Februar in Hamburg.

Jungheinrich-Vertriebsvorstand Dr. Lars Brzoska (links) und Technikvorstand Dr. Oliver Lücke während der Fachpressekonferenz Anfang Februar in Hamburg.

Entsprechend positiv äußerte sich Hans-Georg Frey, Vorsitzender des Vorstandes der Jungheinrich AG, am 22. März während der Bilanzpressekonferenz seines Unternehmens: „2016 haben wir unseren starken Wachstumskurs fortgesetzt: Erstmalig haben wir sowohl beim Umsatz als auch beim Auftragseingang die 3-Mrd.-€-Marke übertroffen. Wir sind stärker als relevante Wettbewerber gewachsen und haben unseren Weltmarktanteil ausgebaut. Jungheinrich ist gut auf Kurs, sein strategisches Ziel für das Jahr 2020 zu erreichen. Das Konzernergebnis im Jahr 2016 wurde auf 154 Mio. € gesteigert.“

„Light“ Versionen als Wachstumstreiber

Jungheinrich-Vertriebsvorstand Dr. Lars Brzoska kündigte bereits einige Wochen zuvor während einer Fachpressekonferenz in Hamburg an (Bild): „Für 2020 haben wir uns einen Umsatz von rund 4 Mrd. € vorgenommen.“ Wachstumstreiber sollen dabei neben den eigentlichen „Jungheinrich-Geräten“ auch die beiden Marken „Jungheinrich M-Serie“ und „Ameise“ sein. Die für den „leichten Einsatz“ gedachte M-Serie wird in China entwickelt und gebaut. Gemeinsam mit dem Chinesischen Partner Heli entwickelte und baut der Hamburger Konzern jetzt noch kostengünstigere und einfachere Geräte unter dem Label „Ameise“. Zunächst sollen zwei Stapler mit Verbrennungsmotor sowie drei Palettenhubwagen auf den Markt kommen, die vorwiegend online angeboten werden. Brzoska: „Jetzt runden wir unser Produktportfolio durch Fahrzeuge ab, die im Leistungsanspruch noch einmal eine Stufe niedriger sind als die M-Serie. Oder, positiv ausgerückt: Die einen guten Einstieg bedeuten für den Kunden, der lediglich einfachste Handlingaufgaben erledigen will.“

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Autoren

 Rolf Müller-Wondorf

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