Dienstag, den 12. Dezember 2017
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Ausgewählte Ausgabe: 03-2017 Ansicht: Modernes Layout
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Logistik 4.0 durch SAP EWM

SAP EWM-Generalunternehmer bevorzugt

SAP EWM als Standardsoftware war im Vorfeld nicht zwingend vorgesehen, gleichwohl wollten die Verantwortlichen bei Linde Hydraulics „die Gefahren eines proprietären Systems ausschließen“. Im Rahmen der Ausschreibung wurden Gespräche mit mehreren potenziellen Anbietern geführt. Hierbei kristallisierten sich die besonderen Vorteile einer SAP EWM-basierten Lösung heraus – auch reduzierte Schnittstellen sprachen für eine durchgängige Integration des Zentrallagers in SAP EWM.
Nachdem es IGZ bereits unter die letzten verbliebenen Finalisten geschafft hatte, punktete das SAP-Projekthaus für Logistik und Produktion aus der Oberpfalz mit einem entscheidenden Aspekt. „IGZ hat sich sowohl als SAP-Spezialist präsentiert, besitzt aber gleichzeitig auch die hohe Kompetenz als Generalunternehmer“, so Christian Kilian. „Das hat uns überzeugt.“
Infolge erhielt IGZ von Linde Hydraulics den Zuschlag für das SAP EWM-Generalunternehmer-Projekt. Christian Mattes ergänzt: „Gut angenommen wurden auch unsere IGZ-Testtools, die in jedem unserer Projekte in Einsatz kommen. Durch den frühzeitigen Einsatz erreichen wir bei unseren Kunden eine hohe Verfügbarkeit und Leistung bereits ab Produktivbeginn.“ Das wiederum sichere beiden Parteien den Projekterfolg und dadurch nachhaltig Aufwände und Kosten.

Maßanzug statt Standard von der Stange

Gleichzeitig stimmte die „Chemie“ zwischen den Verantwortlichen von Linde Hydraulics und IGZ. „Wir haben von Anfang an eine sehr konstruktive Zusammenarbeit gepflegt und das Ganze gemeinsam zügig vorangetrieben“, betont Christian Kilian. Auf jede Anforderungsanpassung seien innerhalb kurzer Zeit adäquate Lösungen gefunden worden, darunter auch Neuerungen, die als Antwort auf die individuellen Anforderungen des Aschaffenburger Antriebsspezialisten konzipiert und realisiert worden sind.
So lassen sich im AKL mit integrierten Supermärkten, über das auch die Routenzüge bedarfsgerecht bestückt werden, beispielweise Kleinladungsträger mit den Abmessungen 300 x 200 mm im Kanal 6-fachtief einlagern, größere Behälter (300 x 400 mm) 3-fachtief. Gleichzeitig dienen seitlich installierte Ausgabestationen zur Bereitstellung als Supermarkt mit fester Belegung sowie dynamisch belegbare Bahnen für die zeitnahe Produktionsversorgung über Routenzüge (Bild 5).

Bild 5 Warenentnahme aus dem im AKL integrierten Supermarkt.

Bild 5
Warenentnahme aus dem im AKL integrierten Supermarkt.

Der Nachschub für diese Supermarktbahnen erfolgt vollautomatisch mit dem Regalbediengerät und kann jederzeit im SAP EWM entsprechend der aktuellen Anforderungen konfiguriert werden. Dies erhöht Schnelligkeit und Flexibilität.
„Eine weitere Besonderheit liegt in der mechanischen Ausführung des Hochregals mit dessen Vorzone. Wir transportieren Gitterboxen, Ganz- und Halbpaletten mit sog. „Elefantenfüßen“ nicht nur horizontal auf Fördertechnik, sondern lagern diese vollautomatisch direkt in den gleichen Stellplätzen chaotisch ein“, so Christian Mattes. Dadurch entfallen Arbeitsschritte, wie Unterpalettierung und Leerpalettenhandling sowie diverse manuell erforderliche Tätigkeiten, was eine langfristige Kostenersparnis bei maximaler Flexibilität für Linde Hydraulics bringt.

Plattform für die weltweite Expansion

„Derartige Lösungen lassen sich nur mit Unterstützung von Partnern realisieren, die in erster Linie auf die Anforderungen der Kunden und nicht auf den eigenen Standardproduktkatalog fokussiert sind“, berichtet IGZ-Geschäftsführer Christian Mattes weiter.

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